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über das Tragen von Ringen
Die
Überlieferungen über das Tragen von Ringen
übersetzt von Haydar Ali

Alles
Lob gebührt Gott dem Herrn der Welten außer dem es
keinen Gott
gibt, dem König der Könige und Schöpfer
aller Dinge. Alles Segen
und Frieden seien auf den heiligsten Propheten und Gesandten, unserem
Mentor und Meister Abul Qasim Al Muhammad (ص) und seiner reinen
fehlerlosen und heiligen Familie.
Alles Fluch gebührt
ihren
Feinden von dem Tage an, an dem sie Ihnen ohne zu bereuen ein Unrecht
getan haben.
Es
ist sehr lobenswert einen Ring an seiner rechten Hand zu tragen,
wobei es auch einige Überlieferungen gibt die erlauben den
Ring an
der linken Hand zu tragen. Wie auch immer, wenn in dem Ring ein
besonderer Stein eingefasst ist oder eine heilige Eingravierung hat
sollte er vor dem Toilettengang abgenommen werden.
Salman Al
Muhammadi (ع) überliefert ein Gespräch,
das zwischen dem heiligen Propheten Muhammad (ص) und Imam Ali (ع) statt gefunden hat, in welchem der heilige Prophet
(ص)
einige Anweisungen zum Tragen von Ringen gab. Der heilige Prophet (ص) empfahl dem Imam
(ع) den Ring an seiner rechten Hand zu
tragen, durch diese Tat wird man zu den Muqarrabin (diejenigen die
Gott am Nächsten sind) gezählt. Auf Nachfrage von
Imam Ali (ع) wer
die Muqarabin seien, tat der heilige Prophet kund, dass die Muqarrabin
Engel Jibrail (Gabriel) und Engel Mikail (Michael) sind. Imam Ali
(ع) fragte desweiteren welche Ringe er (ع) doch tragen sollte, der
heilige Prophet empfahl ihm (ع) einen Ring zu tragen in dem ein
roter Aqiq (Carneol) eingefasst ist, da dieser Stein die Einheit
Gottes (Tawhid), das Prophetentum Hz. Muhammads (ص), die
Stellvertreterschaft des heiligen Imam (Wilayat / Khilafat) Imam
Ali´s (ع) bestätigt hat und desweiteren, dass das
Paradies für
die Freunde und Shia´s Imam Ali´s ist.
Berufen auf eine
andere Überlieferung von Imam Musa Al Kazim (ع) wurde einst
gefragt, warum Imam Ali (ع) den Ring an seiner rechten Hand trug. Der Imam (ع) antwortete, dass es zwei Gründe dafür gab:
1.
Imam Ali
(ع) ist der Führer der As7ab ul Yamin (7 = Anfangsbuchstabe des Namen Hassan) am Tage der
Auferstehung. Die
As7ab ul Yamin sind die gerechten Menschen, die ihr Buch der Taten,
an diesem verhängnisvollen Tag, in der rechten Hand halten.
2.
Weil es die Sunna (Verfahrensweise) des heiligen Propheten war. Der
heilige Prophet Muhammad (ص) trug selber den Ring an seiner
rechten Hand.
Da sprach der Imam (ع) weiter, dass seine Shia durch folgende Merkmale identifiziert werden:
1.
Das
Tragen des Ringes an der rechten Hand
2.
Das Verrichten der 5
Gebete zu dem Zeitpunkt an dem es am vorzüglichsten ist
3.
Das Zahlen des Zakat
4.
Das Verteilen seiner Habseligkeiten unter
seinen Mu´minien (überzeugten) Brüdern und Schwestern
5.
Das Ausführen des Amr
Bil Ma'ruf (Gebieten des Guten). Verrichten selber gute Taten und
halten andere ebenfalls dazu an
6.
Das Ausführen von Nahi 'an al
Munkar (Verwehren des Schlechten). Nicht nur sich selber vom Schlechten
fernhalten sondern andere mit eingeschlossen
Bezüglich
Imam Djafar As Sadiq (ع) dass er sagte:
Der heilige Prophet
Muhammad (ص) trug den Ring an seinem Zeigefinger an der rechten
Hand, wobei der heilige Prophet es verboten hatte den Ring am
Mittelfinger zu tragen. Wobei der Imam (ع) die Anweisung gab, den
Ring möglichst am Fingeransatz zu tragen.
Bezüglich Fiq
Riza heißt es, dass folgendes Bittgebet rezitiert werden soll
während
man einen Ring anlegt:
اللهم
سومنى بسيما الايمان و اختم لى بخير و
اجعل عاقبتى الى خير انك انت العزيز الحكيم
الكريم
Überlieferung
in Bezug auf das Metal des Ringes
Es
ist (für den Mann) lobenswert den Ring aus Silber zu tragen.
Männern
ist es streng verboten Ringe aus Gold zu tragen. Es ist
verpönt, für
Frau und Mann, den Ring aus anderem Eisen zu tragen, aus Stahl oder
Messing. Überliefert von Imam Djafar as Sadiq (ع) dass der
heilige
Prophet Muhammad (ص) den Ring aus Silber trug.
Eine
weitere Überlieferung besagt, dass der heilige Prophet
(ص) es
verboten hat einen Ring aus irgendeinem Eisen (keinen Silber)
während
dem Gebet zu tragen und allgemein verboten, hat der heilige Prophet
das Tragen von Ringen aus Messing.
Aqiq
(dt. Carneol)
Bezüglich
einer zuverlässigen Überlieferung von Imam Ali ar
Riza (ع): das Tragen eines Ringes mit einem eingefassten Aqiq
hält nicht nur Armut
fern, sondern beseitigt schlechte Gefühle (Ill-Feelings) und
löst Verwirrtheiten (dissolves differences from the hearts).
Berufen
auf Imam Djafar As Sadiq (ع) dass er sagte: "Wenn dieser Stein
während einer Reise getragen wird, sorgt er für die
eigene
Sicherheit"
Eine weitere Überlieferung besagt, dass Imam
Ali (ع) 4 Ringe zu tragen pflegte.
Ein Ring mit einem Yaqut
(Rubin) für Schönheit und Würde.
Der Zweite
mit einem Firuza
(Türkis) für den Erhalt von göttlicher Hilfe
und Sieg.
Der Dritte
mit einem Hadid Chini (Chinesisches Hämatit) für
Stärke
und der Vierte mit einem Aqiq (Carneol) um sich vor
Feinden und aller Art
Unglück zu schützen.
Berufen auf eine zuverlässige
Überlieferung von Bashir Dahhan, dass er sich einst bei Imam
Muhamma
Al Baqir (ع) erkundigte welchen Stein er in seinem Ring fassen soll.
Darauf hin fragte der Imam (ع) ihn warum er sich nicht ein rotes,
gelbes oder weißes Aqiq (Carneol) einfassen lässt,
da doch Berge
aus diesen drei Steinen im Paradies sind. Diese Berge spenden
Schatten über den Palästen vom heiligen Propheten
(ص), Bibi
Fatima (ع) und Imam Ali (ع) bzw. befinden sich am Horizont, diese
preisen und verherrlichen den allmächtigen Gott für
immer. Die
Überlieferung ist lang und diese endet damit, dass der Imam
(ع) sagt,
dass wenn ein Schia einen Ring mit einer dieser drei Aqiqs (Carneol)
trägt, seinen Nutzen daraus zieht, sich sein Unterhalt (Risq)
erhöhen
wird, er wird vor Gefahren, Katastrophen, Unglück und
Unfällen
geschützt sein. Es wird ebenfalls ein Schutz in
beängstigenden und
schrecklichen Umständen sein, z.B. beim Gegenübertreten eines
Tyrannen oder während einer Unterdrückung.
Eine weitere
Überlieferung besagt, dass ein Gebet, das mit einem Aqiq
(Carneol)
verrichtet wird, besser ist, als tausend Gebete ohne Aqiq
(Carneol).
Es wird von Imam Muhammad Al Baqir (ع) überliefert,
dass wenn eine Person einen Ring mit einem eingefassten Aqiq
(Carneol) besitzt, er am Morgen dann als erstes auf seinen Aqiq
(Carneol) blickt, während dieser in Richtung
Handfläche gewendet
wurde und die Sure Al Qadr und ein kleines Bittgebet (siehe unten)
rezitiert, Gott ihn vor allen Arten von Katastrophen und Gefahren
schützen wird. Egal ob es vom Himmel oder von der Erde ist und
er
wird den ganzen Tag lang unter dem Schutze von Gott und Seinen Freunden sein.
1. Sure Qadr
2. Kleines Dua:
امنت
بالله وحده لا شريك له و كفرت بالجبت و
الطاغوت و امنت بسر ال محمد و علانيتهم و
ظاهرهم و باطنهم و اولهم و اخرهم
Nach
einer anderen Überlieferung wird besagt, dass wenn eine Person,
einen
Ring mit eingefasstem Aqiq (Carneol) in dem folgende Eingravierung
ist, Gott ihn vor einem schlechten Tod bewahrt und er wird als ein
treuer Gläubiger sterben. Diese Eingravierung lautet:
محمد
نبى الله و على ولى الله
(Mohammad der Prophet Allahs und Ali der Freund Allahs)
Meine
Anmerkung:
Natürlich
soll das nicht heißen, dass man dann alles
andere vernachlässigen soll, wenn man im Besitz eines solchen
Ringes
ist. Es soll eine Barmherzigkeit von Gott sein, dass wenn der Sterbende
schon ein aufrichtiger Mu´min ist und stirbt, durch diesen
Ring mehr Ehre bekommt.
Yaqut
(Rubin), Zaberjad (Jade) und Zamarrud (Smaragd)
Berufen
auf drei verlässliche Überlieferungen dass Imam Ali ar Riza (ع)
sagte: "Das
tragen eines Ringes mit einem Yaqut (Rubin) lässt
Ängste und Sorgen verschwinden."
Berufen auf Imam Musa Kazim
(ع), dass das Tragen von einem Ring mit Yaqut (Rubin) Probleme
löst,
Strapazen und Schwierigkeiten erleichtert.
Eine andere
Überlieferung von Imam Riza (ع) besagt dass ein Ring mit
eingefasstem Zaberjad (Jade) ähnliche Vorteile bringt. Imam
Riza (ع) sprach desweiteren, dass das tragen eines Ringes besetzt mit
Zamarrud (Smaragd) die Armut in Reichtum verwandelt und das Tragen
eines Ringes besetzt mit einem gelben Yaqut (Rubin) Armut von einem
fern hält.
Als die Feinde Gottes dem Prophet Ibrahim (ع) die
Schlinge umgelegt hatten um ihn ins Feuer zu werfen, erregten sie
Gabriel´s Zorn. Als Gott sich nach dem Grund seines Zornes
erkundigte, antwortete Gabriel, dem Allmächtigen, dass Ibrahim
nicht
nur Sein Freund war sondern auch, der Einzige auf Erden, der die
Einheit Gottes bezeugt und trotzdem Gott ihn von den Feinden
überwältigen ließ. Daraufhin gebot Gott
Gabriel, sich nicht in
göttlichen Dingen einzumischen, so dass Ungeduld nur von
denjenigen,
die hilflos sind gezeigt wird, und wer Angst in dieser Zeit vorweist,
wird den Fehler machen das ihm die Zeit davon läuft und nicht
schnell genug handelt. Gott sprach weiter das Ibrahim (ع) Seine
Schöpfung ist und Er ihn von der drohenden Gefahr befreien
kann, wann
Er will. Danach wandte sich Gabriel direkt an Ibrahim (ع) um ihn zu
fragen ob er ihm helfen soll. Ibrahim (ع) sprach, dass er in der Tat
Hilfe braucht, aber nicht von Gabriel. Sofort sandte Gott ein Ring mit
einem Zamarrud (Smaragd) besetzt nieder zu Ibrahim (ع) und gebot ihm
den Ring zu tragen. Als er dieses tat, war es so, dass das Feuer
für
Ibrahim kalt geworden war, aber nicht so, dass es unangenehm war. Auf
dem Zamarrud war folgende Eingravierung:
لا
اله الا الله محمد رسول الله و لا حول و
لا قوة الا بالله فوضت امرى الى الله اسندت
ظهرى الى الله حسبى الله
(Es
gibt keinen Gott außer Gott, Muhammad ist der Gesandte
Gottes, es
gibt keine Macht und Stärke außer bei Gott. Ich habe
meine
Angelegenheit Gott anvertraut und ich verlasse mich auf Gott. Gott
ist genug für mich)
Firuza
(Türkis) und Jaz e Yamani (dt. Bezeichnung unbekannt)
Berufen
auf Imam Djafar As Sadiq (ع) dass er sagte: "Wenn eine Person einen
Ring mit einem Firuza (Türkis) trägt niemals von
anderen abhängig
sein wird."
Hassan ibn Ali ibn Mahran berichtet, dass er einst
Imam Musa Kazim (ع) besuchte und den Imam sah, dass er einen Ring mit
einem Firuza (Türkis) gefasst, trug. Das Firuza
(Türkis) hatte
folgende Eingravierung:
لله
الملك
(Herrschaft
ist für Gott)
Als Hassan ibn Ali ibn Mahran für längere Zeit den Ring
anstarrte, erkundigte sich der Imam was los sei. Hassan antwortet,
dass Imam Amir Al Mu´minin Ali (ع) ein ähnlichen
Ring zu tragen
pflegte. Der Imam fragte dann ob Hassan den Ring erkennt, wobei
Hassan verneinte. Der Imam enthüllte ihm, dass dieser Ring der
gleiche Ring ist, den er bei Imam Ali (ع) gesehen hatte und dass der Stein (Firuza)
der in dem Ring eingefasst von Gabriel ist und an den
heiligen Propheten als Geschenk überbracht wurde. Der
heilige Prophet (ص) vermachte es an Imam Ali (ع). Er wurde von
Generation zu Generation vererbt, so dass es über seine heiligen
Großväter an den Imam gelangt ist.
Berufen auf eine
Überlieferung von Imam Ali Ar Riza (ع), dass Imam Ali Al
Murtaza (ع) erzählt, dass eines Tages der heilige Prophet Muhammad (ص) aus
seinem Haus kam und einen Ring mit einem eingefassten Jaz e
Yamani trug und mit dem Ring ein Gebet verrichtete. Als der
heilige Prophet (ص) sein Gebet verrichtet hatte, nahm er den Ring und
übergab ihn an Imam Ali (ع) mit der Anweisung den Ring an
seiner
rechten Hand zu tragen wenn er betet, weil ein Gebet welches mit einem
Jaz e Yamani verrichtet wird genau so viel wert ist wie 70 Gebete. Dieser Stein verherrlicht Gott
unaufhörlich
und bezeugt die Einheit Gottes dadurch, dass er stets die Bezeugung
"Es gibt keinen Gott außer Gott" und "Gepriesen ist
Gott" ausspricht, während stets die Belohnung dem zugerechnet
wird der den Ring trägt.
Ali ibn Muhammad Zumayri erzählte,
dass er seine Frau sehr liebte, die die Tochter von Djafar ibn
Mahmud war, sie jedoch unglücklicherweise ihm keine Kinder zur
Welt
bringen konnte. Folglich wandte sich Ali ibn Zumayri an Imam Ali an
Naqi (ع) um dem Imam sein Problem anzuvertrauen. Als er ihm (ع) seine Sorgen
mitgeteilt hat, lächelte der Imam und wies ihn an,
einen Ring
zu tragen in dem ein Firuza (Türkis) eingefasst ist der
folgende Eingravierung hat:
رب
لا تذرنى فرد او انت خير الوارثين
(Oh
mein Herr! Lass mich nicht alleine (mit Problemen) da Du der beste
Erbengeber bist)
Ali ibn Zumayri befolgte die Anweisung des
Imam's (ع) und es war nicht ein mal ein Jahr verstrichen, da
hatte
ihm seine Frau einen Sohn zu Welt gebracht.
Berufen auf den
heiligen Propheten Muhammad (ص), wenn eine Person zu Gott betet
während er Ringe trägt in denen je ein Firuza
(Türkis) und ein
Aqiq (Carneol) eingefasst ist, Gott ihm die Gebete nicht
ungeantwortet lässt. (Gott wird das Gebet sicher
erhören)
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