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Lobpreis gebührt Gott, dessen Entscheidung niemand abwenden und dessen Gabe niemand verhindern kann. Niemand kann es Ihm in der Gestalt der Dinge gleichtun, und Er ist der Großzügige, der Allumfassende. Er brachte die Vielheit nie zuvor da gewesener Geschöpfe hervor und vervollkommnete durch Seine Weisheit alle Seine Werke. Keine Andeutung bleibt Ihm verborgen, und nichts Anvertrautes geht bei Ihm verloren. Er vergilt jedem Wirkenden und leitet jeden Zufriedenen und erbarmt sich all jener, die demütig flehen. Er hat die Wohltaten und die allumfassende Schrift in strahlendem Licht herab gesandt. Er erhört die demütigen Bitten, beseitigt Sorgen, erhöht die Stufen und schmettert die Tyrannen nieder.
Denn es gibt keinen Gott außer Ihm, und nichts ist Ihm gleich: „ Nicht gibt es Seinesgleichen und Er ist der Hörende, der Sehende“, der Kenner der verborgensten Regungen, der Wach-same, „und Er vermag alle Dinge zu tun.“
O Gott, ich mach Dich zu meinem Verlangen, und ich bezeuge Deine Herrschaft, indem ich anerkenne, das Du mein Herr bist und ich zu Dir zurückkehre. Du hast mich durch Deine Gnade entstehen lassen, als ich noch nichts Nennenswertes war. Du hast mich aus Staub er-schaffen und mir einen Platz in den Lenden (meiner Väter) gegeben, sicher vor der Unge-wissheit des Schicksals und dem Wandel der Zeiten und Jahre. Denn blieb ich nicht ein Rei-sender von der Lende zum Mutterleib seit uralter Zeit und längst verflossenen Jahrhunderten?
In Deiner Fürsorge, Freundlichkeit und Güte zu mir hast Du mich nicht hinausgeschickt in die Länder der Führer des Unglaubens, jenen, die den Bund mit Dir brachen und Deinen Gesand-ten Lügen entgegen schrieen. Vielmehr hast Du mich hinausgeschickt zur Rechtleitung, die Du für mich vorgesehen hast, zu dem Weg, den Du mir leicht gemacht hast und auf dem Du mich versorgt hast. Und zuvor schon warst Du mir gnädig, indem Du mich schön gestaltet und mir zahlreiche Gaben gewährt hast.
Denn Du hast meine Schöpfung aus einem vergossenen Tropfen begonnen und mir zwischen Fleisch, Blut und Haut in dreifacher Finsternis Wohnung gegeben. Du hast mich nicht Zeuge meiner Schöpfung sein lassen, noch hast Du mich mit etwas von meiner eigenen Angelegen-heit betraut. Dann hast Du mich in die Welt hinausgeschickt zu dem, was Du für mich an Rechtleitung vorgesehen hast, vollständig und unbeeinträchtigt. Du hast mich in der Wiege als Kind beschützt und mich mit Essen und nahrhafter Milch versorgt und mir die Herzen meiner Pflegerinnen zugewandt. Du hast mich liebevoller Mütter anvertraut, vor dem Unheil der Dschinn bewahrt und vor Übermaß und Mangel geschützt.
Hoch bist Du, o Erbarmer, o Barmherziger!
Als ich anfing, mich mit Worten auszudrücken, vervollständigtest Du an mir Deine reichhal-tigen Gaben. Du versorgtest mich von Jahr zu Jahr mehr, bis Du, als meine Natur vollkom-men geworden und meine Kraft ausgewogen war, Dein Wort für mich verbindlich gemacht hast, indem Du mir Wissen von Dir eingeben, mir Erfurcht vor den Wundern der Schöpfung, die Du in Deinem Himmel und auf Deiner Erde vermehrt hast, empfänglich gemacht und mich angewiesen hast zur Dankbarkeit Dir gegenüber und dem Gedenken an Dich.
Du hast mir zur Pflicht gemacht, Dir zu gehorchen und zu dienen, und Du hast mich verstehen lassen, was Deine Gesandten gebracht haben, und Du hast es mir leicht gemacht, Deiner Zu-friedenheit zuzustimmen. In all diesem hast Du mir mit Deiner Hilfe und Freundlichkeit Gna-de erwiesen. Dann, nachdem Du mich vom besten Grunde erschaffen hattest, o mein Gott, warst Du nicht damit zufrieden, mir eine Wohltat ohne die andere zu erweisen. Du hast mich mit einer Vielfalt von Nahrung und Kleidung versorgt und mit Deiner großen, ja allergrößten Gnade und ewigen Güte zu mir. Schließlich, nachdem Du alle Wohltaten für mich vervoll-kommnet und alles Unheil von mir abgewendet hattest, da hat Dich meine Unbekümmertheit und mein Wagnis nicht davon abgehalten, mich zu dem zu führen, was mich Dir näher bringt, oder mir Erfolg zu schenken in dem, was mich Dir annähert.
Denn wenn ich Dich anrief, dann erhörtest Du, und wenn ich Dich bat, gabst Du, und wenn ich Dir gehorchte, zeigtest Du Deine Dankbarkeit, und wenn ich Dir dankte, dann gabst Du mir mehr. Dies alles tatest Du, um Deine Wohltat für mich und Deine Güte mir gegenüber zu vervollkommnen.
Lobpreis sei darum Dir, Lobpreis sei Dir, der Du die Schöpfung hervorbringst und sie dann in neuer Gestalt wiederkehren lässt, dem Lobenswürdigen, dem Erhabenen. Heilig sind Deine Namen und unermesslich sind Deine Wohltaten. Welche Deiner Wohltaten, o mein Gott, könnte ich mit Zählen und Bemessen erfassen? Für welche Deiner Gaben kann ich Dir ange-messen danken, da sie, o Herr, mehr sind, als Berechner zählen oder diejenigen , die Dinge im Gedächtnis bewahren, erinnern können. Aber die Heimsuchungen und Schwierigkeiten, die Du, o Gott, von mir abgewendet und ferngehalten hast, sind mehr als die Gesundheit und das Glück, die mir zugekommen sind.
Ich bezeuge, o mein Gott, bei der Wirklichkeit meines Glaubens und der Erschlossenheit mei-ner Gewissheit , meinem reinen und unverfälschten Bekenntnis der Einheit, dem verborgenen Inneren meines Bewusstseins, den Orten, mit denen Ströme des Lichtes meiner Augen ver-bunden sind, den Linien auf der Oberfläche meiner Stirn, den Öffnungen meiner Atemkanäle, den weichen Teilen meiner Nase, den Pfaden meiner Gehörgänge, worüber sich meine Lippen schließen und zusammenpressen, den Bewegungen meiner Zunge beim Sprechen, dem Ge-lenk auf der Rückseite meines Mundes und Kiefers, den Fundamenten meiner Backenzähne, dem Ort, wo ich Speisen und Getränke schlucke, dem, was mein Gehirn trägt, dem Hohlraum meiner Halsfasern, dem, was in der Höhlung meiner Brust enthalten ist, den Trägern meiner Herzschlagader, den Stellen , an denen der Vorhang meines Herzens befestigt ist, den kleinen Fleischstücken um meine Leber, dem, was die Rippen meiner Seiten umfassen, den Funda-menten meiner Gelenke, den Zusammenziehungen meiner Gliedmaßen, meinen Fingerspit-zen, meinem Fleisch, meinem Blut, meinem Haar, meinen Nerven, meiner Luftröhre, meiner Knochen, meinem Knochenmark, meinen Blutadern und allen meinen Gliedern und was mit ihnen verwoben wurde seit der Zeit, da ich ein Säugling war, was die Erde von mir trägt, mei-nem Schlafen, meinem Wachen, meinem Stillsein und meinen Bewegungen beim Beugen und Niederwerfen, dass ich, hätte ich mir Mühe gegeben und durch die Zeitalter und Jahrhunderte hindurch gestrebt, – wenn meine Lebensdauer sich durch sie hindurch erstreckt hätte -, nicht in der Lage gewesen wäre, auch nur für eine Deiner Wohltaten Dank abzustatten, es sei denn, durch Deine Gnade, die mich allein zu nie endender und immer neuer Dankbarkeit Dir gegen-über und zu stets frischem und immer gegenwärtigem Lob verpflichtet.
Wahrlich, wären ich und die berechnenden unter Deinen Geschöpfen auch noch so eifrig, das Ausmaß der von Dir erwiesenen Gnaden zu berechnen, seien es vergangene oder gerade ge-schehene, wir könnten es weder durch Zahlen noch durch berechnete Grenzen erfassen. Nie-mals! Wie könnte das je geschehen?
Denn Du selbst hast in Deiner deutlichen Schrift und wahrhaftigen Botschaft verkündet: „Und wenn ihr Gottes Wohltaten aufzählen wolltet, ihr könntet sie nicht erfassen.“
Dein Buch, o Gott, Deine Botschaft hat die Wahrheit gesagt! Und Deine Propheten und Ge-sandten haben Deine Offenbarung verkündet, die Du ihnen herab gesandt hast, und die Reli-gion, die Du ihnen und durch sie bekannt gemacht hast.
Ich bezeuge , o mein Gott, meine Mühe, meinen Fleiß und das Ausmaß meines Gehorsams und meiner Fähigkeit, und ich sage als ein Gläubiger, der Gewissheit erlangt hat: „Lobpreis sei Gott, der Sich keinen Sohn genommen hat „ – so das Er einen Erben hätte – „ der sich Ihm widersetzten könnte, in dem, was Er erschafft – „noch einen Beschützer aus Schwäche“, der Ihm bei dem hilft, was Er gestaltet. Darum: Lobpreis sei Ihm! Lobpreis sei Ihm!
Gäbe es in den Himmeln und auf Erden Götter außer Gott, sie würden sicherlich zerbrechen und zerrissen werden. Lobpreis sei Gott, dem Einzigen, dem Einen, dem Unabhängigen und von allen Angeflehten, der weder zeugt noch gezeugt wurde, und Dem niemand gleich ist.
Alles Lob gebührt Gott, ein Lob gleich dem der Ihm nahe stehenden Engel und der von Ihm gesandten Propheten. Und Gott segne Seinen Auserwählten, Muhammad, das Siegel der Ge-sandten, und seine tugendhafte, reine und aufrichtige Familie und gebe ihnen Frieden!
O Gott, lasse mich Dich so fürchten, als würde ich Dich sehen.
Beglücke mich mit Frömmigkeit aus Erfurcht vor Dir und lasse mich nicht in Elend stürzen aus Ungehorsam Dir gegenüber.
Wähle für mich aus Deinem Geschick, was Du gutheißt,
segne mir Deine Vorherbestimmung, so dass ich das , was Du aufgeschoben hast, nicht vorei-lig sehen und das, was Du vorverlegt hast , nicht gerne vertagt haben möchte.
O Gott, schenke mir Unabhängigkeit in meiner Seele,
Gewissheit in meinem Herzen,
Aufrichtigkeit in meinen Werken,
Licht in meinem Gesicht,
Gewissheit in meinem Glauben.
Erfreu´ mich mit meinen Körpergliedern, indem ich sie zu Deiner Zufriedenheit gebrauche, und lasse mich von meinem Gehör und meinem Gesicht vererben. Hilf’ mir gegen den, der mir Unrecht tut, lasse mich in ihm meine Rache und meinen Wunsch sehen und beglücke da-mit meine Augen.
O Gott, enthülle meinen Kummer, bedecke meine Unzulänglichkeit und vergib mir meine Sünden. Verjage den Satan in mir, und befreie mich von meinen Fesseln. Und gewähre mir, mein Gott, die höchste Stufe im Jenseits und im Diesseits.
O Gott, Lobpreis sei Dir, wie Du mich erschaffen und mir Gehör und Gesicht gegeben hast,
und Lobpreis sei Dir, wie Du mich erschaffen und zum wohlgestalteten Geschöpf gemacht hast, dies aus Gnade zu mir, wobei es keine Notwendigkeit für Dich gab, mich zu erschaffen.
Mein Herr, bei der Tatsache, dass Du mich erschaffen und meine Schöpfung wohlgestaltet hast,
mein Herr, bei der Tatsache, dass Du mich gestaltet und meine Gestalt verschönt und mir Wohlergehen in der Seele verliehen hast,
mein Herr, bei der Tatsache, dass Du mich vor Schlechtem geschützt und mir zu Gutem ver-holfen hast,
mein Herr, bei dem, was Du mir an Huld und Rechtleitung erwiesen hast,
mein Herr, bei der Tatsache, dass Du mir Geschenke gemacht und mir alles an Gutem geben hast,
mein Herr, bei dem, mit dem Du mich gespeist und getränkt hast,
mein Herr, bei der Tatsache, dass Du mich von anderen außer Dir unabhängig gemacht und mich bereichert hast,
mein Herr, bei dem Beistand und der Ehre, die Du mir erwiesen hast,
mein Herr, bei der Tatsache, dass Du mich vor Deiner ungetrübten Verhüllung bedeckt und mir von Deiner genügenden Wohltat gewährt hast,
segne Muhammad und die Familie Muhammads und hilf mir über die verbleibende Zeit und die dahingehenden Nächte und Tage, rette mich vor den Schrecken des diesseitigen und den Betrübnissen des jenseitigen Lebens, und behüte mich vor dem Übel der Tyrannen auf Erden.
O Gott, übernehme Du an meiner Stelle meine Beschützung vor dem, was mich ängstigt und behüte mich vor dem, was ich meide; sei der Wächter meiner Seele und meines Glaubens, der Beschützer auf meinen Reisen, der Behüter meiner Familie und meines Besitzes. Sei Du der Erbe dessen, was Du mir gewährt hast, segne mir Deine Gaben, lasse mich die Erniedrigung in mir selbst fühlen und erhebe mich in den Augen der Menschen; verschone mich vom Übel der Dschinnwesen und der Menschen. Enthülle meine Sünden nicht und entehre mich nicht mit meinen Taten, entziehe mir nicht Deine Huld und überlasse mich keinem anderen außer Dir.
Mein Gott, wem solltest Du mich überlassen: einem Verwandten, der die Bindung lösen wür-de oder einem Fremden, der mich mit finsterem Blick anschauen würde oder den Unterdrü-ckern, die mich für schwach halten und mich entrechten und dabei bist Du mein Herr und der Herrscher über meine Angelegenheit?
Ich klage Dir meine Fremde, den Verlust meines Heimes und meine Herabsetzung durch den-jenigen, dem Du die Macht über mich ermöglicht hast. Lasse Deinen Zorn nicht über mich kommen, denn wenn Du nicht wütend bist über mich, sind alle anderen außer Dir egal.
Gepriesen seiest Du! Meine Verschonung durch Dich ist mir bedeutender als irgendeine ande-re Hoffnung.
So bitte ich Dich, mein Herr, bei dem Licht Deines Antlitzes, das die Erde und den Himmel erhellt, die Finsternisse aufdeckt, und womit das Leben der Vorfahren sowie der Nachfolgen-den in Rechtschaffenheit gebracht worden ist: lasse mich nicht in einem Augenblick Deines Zornes sterben, und lasse Deine Wut nicht auf mich herabkommen.
Dir ist das Tadeln, Die ist das Tadeln über mich, bis Du Zufriedenheit erlangt hast, bevor ich gestorben bin.
Kein Gott ist außer Dir, o Herr des heiligsten Landes, der geheiligten Kultstätte und des be-freiten Hauses, das Du gesegnet und zur Stätte des Friedens für die Menschen gemacht hast.
O Du, Der in Seiner Nachsicht die großen Sünden vergeben hat.
O Du, Der mit Seiner Güte Huld in Fülle erwiesen hat.
O Du, Der in Seiner Freigebigkeit reichlich gegeben hat.
O Du, meine Rücklage in Schwierigkeiten.
O mein Freund in meiner Einsamkeit .
O mein Helfer in meiner Betrübnis.
O Du Geber meines Lebensunterhaltes.
O mein Gott und Gott meiner Vorväter Abraham, Ismael, und Jakob; o Du Herr der Engel Gabriel, Michael und Israfil; o Du Herr des Siegels der Propheten, Muhammad, und seiner auserlesenen Familienangehörigen, o Du Herabsender der Thora, des Evangeliums, der Schriften Zabur und Furqan; o Herabsender von Kaf, Ha, Ya, Ayn, Sad und Sin und dem wei-sen Qur’an: Du bist meine Zuflucht, wenn mich die vielen Wege in ihrer Ausdehnung er-schöpfen und trotz ihrer Weite beengen.
Wäre Deine Gnade nicht, würde ich zu denjenigen gehören, die zu Grunde gegangen sind, und Du bist die Stütze bei meinem Straucheln. Wenn Deine Verhüllung über mich nicht wäre, würde ich zu denjenigen gehören, die schändlich bloßgestellt worden sind, und Du bist meine Hilfe beim Sieg gegen meine Feinde. Wenn Deine Hilfe nicht wäre, würde ich zu denjenigen gehören, die besiegt worden sind.
O Du, Der Würde und Erhabenheit sein eigen nennt, so dass Seine Würde geehrt werde.
O Du, dem die Könige das Joch der Demut auferlegt haben, weil sie sich fürchten vor den Angriffen Seiner Macht, da ihnen bewusst ist, dass Er weiß, was hinter trügerischen Blicken steckt und was die Menschen insgeheim in ihrem Inneren hegen, und Er kennt das Verborge-ne und was die Zeiten und Epochen bringen.
O Du, von Dem keiner außer Dir weiß, wie Du bist.
O Du, von Dem keiner außer Dir weiß, was Du bist.
O Du, Den keiner außer Dir kennt.
O Du, der Du die Erde auf das Wasser gepresst und die Luft mit dem Himmel umschlossen hast.
O Du, der Du die würdigsten Namen besitzt.
O Du Gewährer der ununterbrochenen Huld.
O Du, Der Du die Karawane im öden Land zu Josef geführt hast.
O Du Der Du ihn aus der Grube herausgeholt und nach der Sklaverei zum König gemacht hast.
O Du, Der Du ihn wieder zu Jakob zurückgebracht hast, nachdem dessen Augen vor Trauer und Weinen erblindet waren, obgleich er seine Trauer unterdrückt hatte.
O Du, Der Du Kummer und die Heimsuchung Hiobs aufgedeckt hast.
O Du, Der Du die Hand Abrahams, nachdem er so alt geworden war und sein Leben gelebt hatte, von der Opferung seines Sohnes abgehalten hast.
O Du, Der Du das Gebet Zacharias erfüllt hast, indem Du ihm Johannes geschenkt und ihn dadurch nicht einsam und allein gelassen hast.
O Du, der Du Jonas aus dem Leib des Wales herausgeholt hast.
O Du, Der Du das Meer für das Volk Israel gespalten und es dadurch gerettet hast, während Du Pharao und dessen Herr hast ertrinken lassen.
O Du, Der Du aus Barmherzigkeit die Winde mit froher Kunde zu den Menschen geschickt hast.
O Du, Der Du keine Eile mit der Bestrafung Deiner ungehorsamen Diener hast.
O Du, der Du die Zauberer der Pharaonen nach langjähriger Ungläubigkeit errettet hast, ob-gleich sie sich von Deiner Verpflegung ernährt und doch einem anderen Gott gedient haben. Sie hatten sich Dir widersetzt, Dir andere zugestellt und nicht an Deine Gesandten geglaubt.
O Gott, o Gott, o Gott!
O Du, Der Du alles aus nichts geschaffen hast.
O Du, Der Du alles erfunden hast.
O Du, Dem keiner gleich ist.
O Du, Der Du unvergänglich bist.
O Du Lebender, wenn keiner lebt.
O Du Auferwecker der Toten.
O Du, Dein Wissen umfasst alle Werke, die sich in jeder Seele verbergen.
O Du, Der Du mir Deine Gaben nicht vorenthalten hast, obwohl meine Dankbarkeit zu gering ist für Dich.
O Du, der Du mich nicht bloßgestellt hast, obwohl meine Sünden zu groß sind vor Dir. Du hast meinen Ungehorsam gesehen und mich trotzdem vor den Menschen nicht entlarvt.
O Du, Der Du mich in meiner Kindheit geschützt und im Alter ernährt hast.
O Du, Dessen Gaben an mich nicht aufzuzählen und dessen Geschenke nicht wiedergutzuma-chen sind.
O Du, von Dem ich nur Gutes und Gnade gesehen habe, und der von mir nur Schlechtes und Ungehorsam zu sehen bekommt.
O Du, Der Du mich zum Glauben rechtgeleitet hast, ohne dass ich weiß, wie ich mich für Deine Gaben dankbar zeigen kann.
O Du, ich habe mich mit meinem Gebet an Dich gewandt,
als ich krank war, und Du hast mich geheilt;
als ich unbekleidet war, hast Du mich gekleidet;
als ich hungrig war, hast Du mich gesättigt;
als ich durstig war, hast Du meinen Durst gelöscht;
als ich demütig war, hast Du mir Würde verliehen;
als ich unwissend war, hast Du mich gelehrt;
als ich einsam war, hast Du mir Gesellschaft gewährt;
als ich in der Fremde war, hast Du mich wieder nach Hause geführt;
als ich arm war, hast Du mich bereichert;
als ich hilfsbedürftig war, hast Du mir zum Sieg verholfen;
als ich reich war, hast Du mir mein Reichtum nicht genommen,
und als ich nach all dem nichts verlangte, hast Du mir reichlich gegeben.
Lob und Dank sei Dir, der Du mich beim Stolpern aufgefangen hast, der meine Betrübnis auf-deckt, mein Gebet erhört, meine schändlichen Taten verhüllt, meine Sünden vergibt, mir beim Erreichen meiner Ziele und Besiegen meiner Feinde geholfen hat. Wenn ich Deine Gnaden, Gaben und freigebigen Geschenke aufzählen sollte, ich könnte ihre Vielfalt nicht erfassen.
O mein Herr, Du bist es, Der Wohltätigkeiten, Segen, schöne Geschenke und Gnaden erweist.
Du bist es, Der seine Gaben vollendet und von dem Nahrung, Erfolg, Genüge und Reichtum stammen. Du bist es, Der Zufriedenheit, Schutz und Wohnstatt bietet.
Du bist es, Der rechtleitet, verschont, beschützt, schlechte Taten verhüllt und Sünden vergibt.
Du bist es, Der Rückhalt bietet beim Straucheln und das Erlangen der Ziele ermöglicht.
Du bist es, Der Würde verleiht, hilft, unterstützt und beisteht.
Du bist es, Der zum Sieg verhilft, heilt, von Übel verschont und freigebig gibt. Voller Segen und Erhabenheit bist Du, und Dir sei Lob und Dank immer und in alle Ewigkeit.
Mein Gott, ich gebe meine Sünden zu, so vergib sie mir.
Ich bin es, der Schlechtes getan, sich immer wieder geirrt und sich erneut Böses vorgenom-men hat.
Ich bin es, der unwissend und unachtsam gehandelt und immer wieder übersehen und verges-sen hat.
Ich bin es, der sich auf Deine Gnade gestützt hat und erneut vorsätzlich Fehler begeht.
Ich bin es, der versprochen, dieses nicht eingehalten und sein Wort gebrochen hat.
Ich bin es, der Deine Huld mir gegenüber anerkannt hat und der nun mit seinen Sünden über-lastet ist, so vergebe sie mir, o Du, Dem die Sünden Seiner Diener nicht schaden.
Du bist der Unabhängige, Der unseres Gehorsams nicht bedarf, und Du bist Derjenige, Der ihnen aus Gnade hilft, ein gutes Werk zu vollenden.
So sei Dir Lobpreis, mein Gott, mein Herr.
Mein Gott, Du hast mir befohlen, und ich bin Dir ungehorsam gewesen. Du hast mir verboten, da habe ich das Verbotene getan. Nun habe ich weder eine Entschuldigung, noch habe ich die Kraft, mich gegen Deine Bestrafung zu wehren.
Womit soll ich Dir begegnen, O mein Herr?
Mit meinem Gehör, meinem Gesicht, meiner Zunge, meinen Händen oder meinen Füßen?
Sind all dieses nicht Geschenke an mich?
Und bin ich Dir mit ihnen allen nicht ungehorsam gewesen?
Mein Herr, Du hast den Urteilsbeweis gegen mich und die Macht über mich. Du hast mich mit meinen unerkannten Fehlern vor den Augen der Eltern verhüllt, damit sie mich nicht ver-weisen und vor den Verwandten und Brüdern, damit sie mich nicht schlecht machen und den Machthabern, damit sie mich nicht bestrafen.
Mein Herr, und sollten sie das erfahren, was Du von mir kennst, hätten sie mir keine Gele-genheit gewährt, sondern mich verstoßen und jede Bindung zu mir abgebrochen.
Da bin ich nun mein Gott; ich steh vor Dir mit Hingabe, Demut, Blöße, und Niedrigkeit, habe keine Erklärung, mit der ich mich entschuldige, keine Kraft, mit der ich mich wehre, keinen Gegenbeweis, mit dem ich meine Unschuld beweise oder womit ich meine Taten rechtfertige. Ich behaupte auch nicht, dass ich keine Sünden begangen und nichts Schlechtes getan hätte. Und sollte ich leugnen, was würde mir, o mein Herr, das Leugnen denn nützen?
Wie sollte ich leugnen, der ich bloß vor Dir stehe mit meinen ganzen Gliedern als Zeuge mei-ner Taten gegen mich?
Ich habe mit absoluter Gewissheit und ohne jeglichen Zweifel gewusst, das Du mich über dieses großen Vergehen befragen wirst, und das Du der allgerechte Richter bist, Der kein un-gerechtes Urteil fällt, und dass es gerade Deine Gerechtigkeit ist, die mich in die ewige Ver-dammnis führen könnte. Und eben vor Deiner Gerechtigkeit laufe ich weg.
Wenn Du mich, mein Gott, bestrafen solltest, dann für meine Sünden, nachdem Du all Deine Beweise gegen mich vorgebracht hast.
Und wenn Du mir verzeihst, dann durch Deine Milde.
Deine Freigebigkeit und Deine Güte.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, die Unrecht taten.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, die Dich um Vergebung baten.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, der Dir allein diente.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, die Dich fürchten.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, die sich vor Dir schreckten.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, die auf Deiner Gnade hofften.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, die sich nach Dir sehnten.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, die „la ilaha ila-llah“ sagten.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, die „subhana-llah“ sagten.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, die „Allahu-akkbar“ sagten.
Kein Gott ist außer Dir, Gepriesen seiest Du.
Ich war einer derjenigen, die Dich anflehten.
Kein Gott ist außer Dir, gepriesen seiest Du, mein Herr und Herr meiner Vorväter.
O Gott, das ist mein Lob, mit dem ich Dich preise, meine Aufrichtigkeit, mit der ich Deiner Einheit gedenke, meine Anerkennung Deiner Gaben an mich, die ich aufzähle, obwohl ich zugebe, dass ich sie nicht aufzählen kann, da sie so häufig, so ausgedehnt, so offenbar sind, und da sie so aufeinander folgen; jeder Gabe, die vorangeht, folgt eine neue.
Mein ganzes Leben, vom ersten Tag meines Lebens an, hast Du mich mit ihnen versorgt, seit-dem Du mich geschaffen und gebildet hast. Meine Armut hast Du durch Reichtum ersetzt. Meinen Kummer hast Du von mir genommen. Erleichterung hast Du mir bereitet. Schwierig-keiten gelöst, Betrübnisse aufgedeckt. Du hast mir Genesung im Körper und Aufrichtigkeit im Glauben verliehen. Wenn ich Unterstützung von allen Menschen, vom ersten bis zum letzten, bekommen würde, damit sie mir dabei helfen, Deine Segen aufzuzählen, wären weder sie noch ich dazu in der Lage.
Geheiligt und erhaben seiest Du, was für ein freigebiger, erhabener, gnädiger Herr Du bist. Deine Geschenke sind nicht aufzuzählen, Dein Lob nicht zu erreichen, und Deine Segen sind nicht wiedergutzumachen.
Segne Muhammad und die Familienangehörigen Muhammads, und vollende Deine Gaben an uns, und erweise uns das Glück, Dir gehorsam zu sein.
Gepriesen seiest Du, kein Gott ist außer Dir.
O Gott, Du erwiderst den Ruf des Genötigten, hebst das Übel auf, rettest den Betrübten, machst den Kranken gesund, bereicherst den Armen, heilst den Gebrechlichen, erbarmst Dich der Kinder und hilfst den Alten.
Kein Helfer ist außer Dir, und keiner ist mächtiger als Du.
Du bist der Erhabene, der Große.
O Du Befreier der angeketteten Gefangenen.
O Du Ernährer des kleinen Kindes.
O Du Beschützer der Ängstlichen, nach Zuflucht Suchenden.
O Du, Der weder Partner noch Gehilfe hat, segne Muhammad und die Familienangehörigen Muhammads und gebe mir in dieser Nacht das Beste dessen, was Du je an einen Diener gege-ben hast.
Dies sei eine Huld, die Du schenkst, ein Geschenk, das Du erneuerst, ein Unglück, das Du beseitigst, eine Betrübnis, die Du aufdeckst, ein Gebet, das Du erhörst, eine gute Tat, die Du annimmst oder eine schlechte, die Du vergibst. Du findest Mittel für das, was Du willst, bist über alles wohl unterrichtet und hast zu allem Macht.
O Gott, Du bist der Nächste aller, die aufgerufen werden könnten, der Schnellste aller, die Bitten erwidern sollten, der Gnädigste aller, die vergeben würden, der Großzügigste aller, die gewähren mögen, und der Erfüllungsbereiteste aller, die um etwas gebeten werden könnten.
O Barmherziger und Gnädiger des Diesseits und des Jenseits.
Keiner, der um etwas gebeten werden könnte, ist Dir gleichzusetzen, und keiner, auf den ge-hofft werden könnte, ist außer Dir.
Ich habe Dich angerufen, da hast Du mich erhört.
Ich habe Dich gebeten, da hast Du mir gegeben.
Ich habe mich mit meinem Wunsch an Dich gewandt, da hast Du mir Gnade erwiesen.
Ich habe auf Dich vertraut, da hast Du mich gerettet.
Ich habe bei Dir Zuflucht gesucht, da hast Du mich aufgenommen, so dass ich es nicht mehr nötig hatte, nach einer anderen Hilfe zu suchen.
O Gott, segne Muhammad, Deinen Diener, Gesandten und Propheten, und segne alle seine guten reinen Familienangehörigen und vollende Deine Segen für uns, und gewähre uns mit Deinen Gaben Glück, und schreibe unsere Namen unter die Dir Dankenden und Deiner Ge-denkenden, Amen, Amen, o Herr der Menschen der Welt.
O Gott, Der Herrschaft hat und mächtig ist; Der Macht hat und damit alles überwältigt.
O Du, Dem Ungehorsam entgegengebracht wird und Der trotzdem die ihm Ungehorsamen verhüllt, Der um Vergebung gebeten wird und vergibt.
O Du letztes Ziel der Bittenden und Wünschenden, o äußerste Hoffnung der Hoffenden.
O Du, Der mit Seinem Wissen alles umfasst, und Der Seine Güte, Barmherzigkeit und Nach-sicht über die Bereuenden ausdehnt.
O Gott, wir wenden uns an diesem Abend, dem Du Würde und Erhabenheit verliehen hast, an Dich, bei Muhammad, Deinem Propheten und Gesandten, dem Auserlesenen Deiner Schöp-fung, Deinem Getreuen über Deine Offenbarung, dem Bringer froher Botschaft und dem Warner, der mit Licht strahlenden Leuchte, der Gunst, die Du den Muslimen verliehen und der Gnade, die Du für alle Menschen geschickt hast, so segne, o Gott, Muhammad und die Familie Muhammads, so wie es Muhammad verdient.
O Du Erhabener, segne ihn und alle seine erlesenen guten reinen Familienangehörigen, und bedecke uns mit Deiner Vergebung, denn zu Dir haben sich die Stimmen gellend und in ver-schiedensten Sprachen erhoben.
O Gott, lass’ uns heute Abend an jedem Wohl, das Du unter Deinen Dienern verteilst, an je-dem Licht, mit dem Du rechtleitest, an jeder Gnade, die Du ausbreitest, an jedem Segen, den Du zukommen lässt, an jedem Wohlbefinden, womit Du beschirmst und an jedem Geschenk, das Du weitläufig gibst, teilhaben, o Du Gnädigster aller Gnädigsten.
O Gott lass’ uns heute mit Erfolg, Frohlocken, Gedeihen und von Dir mit Gnaden angenom-men heimkehren, und lass’ uns nicht zu jenen gehören, die ohne Hoffnung von hier gehen. Entziehe uns nicht Deiner Gnade, enthalte uns nicht das vor, worauf wir in Deiner Güte hof-fen.
Lass’ uns nicht zu jenen gehören, die Dein Erbarmen entbehren, noch zu jenen, die an der Freigiebigkeit Deiner Gabe, auf die wir hoffen, verzweifeln. Weise uns nicht mit den Ent-täuschten ab, noch mit jenen, die von Deiner Tür vertrieben werden.
O Du Großmütigster aller Großmütigsten!
O Du Großzügigster aller Großzügigen!
An Dich haben wir uns gewandt mit festem Glauben und haben Dein geheiligtes Haus aufge-sucht. So hilf uns bei unseren rituellen Handlungen, vervollkommne uns unsere Pilgerfahrt, verzeih’ uns, und befreie uns von Unheil, denn wir haben Dir unsere Hände entgegenge-streckt, die von der Demütigung der Beichte gebrandmarkt sind.
O Gott, so gib uns an diesem Abend, worum wir Dich gebeten haben, und erfülle uns all das, worum wir Dich gebeten haben, denn wir haben niemandem, der uns Genüge leistet außer Dir, und wir haben keinen Herrn außer Dir.
Deine Entscheidung ist in uns wirksam, Dein Wissen umfasst uns, und Deine Weisung ist für uns gerecht. So bestimme für uns das Gute, und mache uns zu den Trägern des Guten.
O Gott, mache es unumgänglich, das wir den größten Lohn, den großzügigsten Vorrat und die dauerhafteste Erleichterung erlangen, und vergib’ uns alle unsere Sünden. Lasse uns nicht mit den Verdammten zugrunde gehen, und erhalte uns Deine Güte und Dein Erbarmen nicht vor, o Du Gnädigster aller Gnädigsten.
O Gott, geselle uns in dieser Stunde zu jenen, denen Du gegeben hast, als sie Dich baten, de-ren Gaben Du vermehrt hast, als sie Dir dankten, die Du angenommen hast, als sie sich in Reue Dir zuwandten und deren Sünden Du alle vergeben hast, als sie sich davon lossagten, o Du Herr aller Erhabenheit und Pracht.
O Gott, reinige uns, helfe uns zum Rechten, und nimm unsere Flehen an, o Du Bester derer, die angefleht werden und Gnädigster derer, die um Gnade gebeten werden.
O Du, Dem nichts verhüllt bleibt, weder das Schließen der Augenlider, noch das Blicken der Augen; das, was sich im geheimen Inneren niedergelassen hat, oder was von der Verborgen-heit der Herzen umschlossen worden ist. All dies hat Dein Wissen aufgezählt und Deine Nachsicht umfasst.
Heilig und erhaben bist Du über das, was die Frevler behaupten. Dich preisen die sieben Himmel und Welten und was in ihnen ist. Es gibt nichts, denn Lobeshymnen über Dich.
Dir ist der Lobpreis, die Herrlichkeit und die Erhabenheit der Würde, o Du Herr von Heilig-keit und Pracht, von Freigiebigkeit und Huld und großer Gunst. Du bist der Großmütige, der Wohltäter, der Gnädige, der Barmherzige.
O Gott, gewähre mir reichlich von Deinen legitimen Gaben, befreie meinen Körper und mei-nen Glauben von Unheil, ersetze meine Angst durch Sicherheit, und nimm im Feuer die Kette der Gefangenschaft von meinem Hals.
O Gott, plane nicht gegen mich, verführe mich nicht, täusche mich nicht, und wende das Un-heil der Frevler unter den Dschinnen und den Menschen von mir ab.
O Du bester Hörer aller Hörenden, o Du bester Seher aller Sehenden, Du Schnellster aller Rechnenden, Du Gnädigster aller Gnädigen, segne Muhammad und die Familienangehörigen Muhammads, die von Deinem Glück begünstigten Ehrbaren.
O Gott, ich bitte um meine Bedürftigkeit. Wenn Du mir gewährst schadet mir das, was Du mir vorenthältst nicht mehr, und wenn Du mir vorenthältst, wird mir das, was Du mir sonst ge-währst, nicht nützen. Ich bitte Dich um die Befreiung meines Halses von den Qualen des Feu-ers.
Kein Gott ist außer Dir, Dir allein, und kein Partner ist neben Dir.
Dir ist die Herrschaft, Dir ist das Lob und Du bist über alles mächtig, o mein Herr, o mein Herr!
O Gott, selbst in meinem Reichtum bin ich der Arme, wie sollte ich denn in meiner Armut nicht arm sein?
Ich bin selbst in meinem Wissen der Unwissende, wie sollte ich denn in meiner Unwissenheit nicht unwissend sein?
Mein Gott, die Mannigfaltigkeit Deiner Pläne und die rasche Vollstreckung Deiner Bestim-mung lassen Deine Dich erkennenden Diener sich weder im Wohlstand ruhig auf die Hoff-nung auf Dich verlassen, noch sie im Unglück aufgeben.
Mein Gott, was von mir kommt, entspricht meiner Schlechtigkeit, was von Dir kommt, Deiner Güte.
Mein Gott, Du hast Dich mit der Neigung und der Barmherzigkeit schon vor der Existenz meiner Schwäche mir gegenüber dargestellt, wirst Du sie mir etwa angesichts meiner Schwä-chen vorenthalten?
Mein Gott, sollten sich meine Tugenden offenbaren, dann durch Deine Gnade, und ich bin Dir demnach zu Dank verpflichtet; und sollten sich meine Laster manifestieren, dann durch Deine Gerechtigkeit, und Du hast damit den Urteilsbeweis gegen mich.
Mein Gott, wie solltest Du mich anderen überlassen?
Du bist Der, Der die Verantwortung für mich übernommen hat, wie sollte mir Unrecht ge-schehen?
Du bist Der, Der mir beisteht, wie sollte ich enttäuscht werden?
Du bist Der, auf Den ich mich verlasse.
Nun steh ich vor Dir und flehe Dich mit meiner Armut an.
Wie sollte ich Dich um etwas bitten, was bei Dir nicht ankommt, oder wie sollte ich bei Dir über meinen Zustand klagen, der Dir nicht verborgen ist?
Oder wie sollte ich das erläutern, was ich zu sagen habe, da Dir dieses so offenbar ist?
Oder wie solltest Du meine Hoffnung enttäuschen, da sie zu Dir gelangt sind?
Oder wie solltest Du meine Zustände nicht verbessern, da sie durch Dich bestehen?
Mein Gott, wie gütig bist Du zu mir, trotz meiner schändlichen Taten
Wie nahe bist Du mir, und wie fern bin ich Dir.
Was schirmt mich denn so von Dir ab?
Mein Gott, ich habe an der Vielfältigkeit der Zeichen und den Wandlungen der Zustände er-kannt, dass Deine Absicht darin besteht, Dich mir in jedem Ding wahrnehmbar zu machen, damit Du mir in nichts unerkannt bleibst.
Mein Gott, jedes Mal wenn mich meine Schlechtigkeit stumm macht, lässt mich Deine Güte wiederum sprechen, und jedes Mal, wenn mir meine Eigenschaften die Hoffnung rauben, er-mutigen mich Deine Gaben wieder.
Mein Gott, wessen gute Eigenschaften Schlechtigkeiten sind, wie sollten dessen Schlechtig-keiten nicht schlecht sein?
Und wessen Wahrheiten nicht bloße Behauptungen sind, wie sollten dessen Behauptungen nicht nur Behauptungen sein?
Mein Gott, Deine vollstreckte Bestimmung und Dein zwingender Wille lassen keinem, der etwas sagen will, etwas zu sagen, und keinem, der sich in einem Zustand befindet, in diesem Zustand weiter bestehen.
Mein Gott, wie viele Gehorsamkeiten und wie viele Zustände habe ich aufgebaut und ausge-bildet. Dann hast Du mein Vertrauen darauf mit Deiner Gerechtigkeit zerstört, nein, es war Deine Güte, die mich wachgerüttelt hat.
Mein Gott, Du weißt, auch wenn meine Gehorsamkeit nicht mit Gewissheit ihre Ausdauer in Form von Taten gehabt hat, dann hat sie jedoch ihre Ausdauer in Form von Liebe und Ent-schlossenheit gehabt.
Mein Gott, wie sollte ich Entschlossenheit haben, da Du die zwingende Macht über alles hast?
Wie sollte ich aber keine Entschlossenheit haben, da Du der Befehlende bist?
Mein Gott, meine Wanderung in Deinen Spuren schafft eine Entfernung, die mich an Deinem Anblick hindert, daher stelle mich in einem Dienst, der mich zu Dir gelangen lässt.
Wie könntest Du mit etwas nachgewiesen werden, was in seiner Existenz selbst von Dir ab-hängig ist?
Könnte denn etwas außer Dir eine Offenkundigkeit haben, die Du nicht besitzt, damit es Dich kundtun sollte?
Wann warst Du denn abwesend, dass Du einen Beweis brauchst, der auf Dich hinweist?
Und wann warst Du fern, dass die Spuren zu Dir führen?
Blind sei jenes Auge, das Dich nicht sieht, wie Du die Aufsicht darüber hast. Und verloren ist jeder Handel, den einer Deiner Diener tätigt, wenn Du ihm keinen Anteil an Deiner Liebe gewährt hast.
Mein Gott, Du hast aufgefordert, zu den zu Dir führenden Spuren zurückzukehren, so lasse mich mit dem Gewand der Lichter und der Rechtleitung des klaren Sichtvermögens zurück-kehren, damit ich von den Spuren, durch die ich anfangs zu Dir gelangt bin, zu Dir zurück-kehre, und damit mein Inneres davor bewahrt ist, statt auf Dich auf die Spuren zu sehen und das mein Streben davor befreit ist, anstatt auf Dich auf die Spuren zu vertrauen . Du bist über alles mächtig.
Mein Gott, das ist meine Demut; sie ist offenbar vor Dir, und das ist mein Zustand, der Dir nicht verborgen ist.
Ich erbitte von Dir, dass ich zu Dir gelange, und durch Dich erstrebe ich den Beweis über Dich, so führe mich mit Deinem Licht zu Dir, und unterstelle mich in wahrer Knechtschaft Deinen Händen.
Mein Gott, lehre mich von Deinem gehüteten Wissen, und behüte mich mit Deiner schützen-den Verhüllung.
Mein Gott, gewähre mir die Wahrheiten der Dir Nahestehenden, und führe mich auf den Weg der zu Dir Hingezogenen.
Mein Gott, erspare mir durch Deine Planung und Entscheidung das Planen und Entscheiden für mich, und lasse mich in meinen Zwangslagen innehalten.
Mein Gott, bringe mich aus der Demut meiner Seele heraus, und reinige mich von meinem Zweifeln und meinem Verhalten, das Dir Götter zur Seite stellt, bevor die Stunde kommt, in der ich in mein Grab gelegt werde. Durch Dich erlange ich den Sieg, so verhelfe mir dazu.
Auf Dich vertraue ich, so überlasse mich nicht anderen. Dich bitte ich um Gaben, so enttäu-sche mich nicht. Deine Huld erstrebe ich, so enthalte sie mir nicht. Meine Zugehörigkeit führe ich auf Dich zurück, so entferne mich nicht von Dir, und an Deiner Tür stehe ich, so weise mich nicht ab.
Mein Gott, geheiligt sei Deine Zufriedenheit, deren Anlass in Dir liegt, denn wie sollte sie ihre Ursache in mir haben?
Mein Gott, Du bist der Entbehrende in Deinem Wesen selbst darauf, dass eine Gunst von Dir zu Dir gelangt, wie solltest Du dann mich nicht entbehren?
Mein Gott, Dein Geschick und Deine Vorbestimmung lassen mich hoffen, und die Begehren und Fesseln der Leidenschaft machen mich gefangen, so sei Du mir Siegeshelfer darüber, damit Du mir zum Sieg verhilfst, mir Einblick verleihst und mich mit Deiner Huld be-reicherst, bis ich durch Dich von meinem Verlangen unabhängig werde.
Du hast Lichter in den Herzen Deiner Freunde erstrahlen lassen, bis sie nichts anderes denn Dich liebten und bei keinem außer Dir Zuflucht suchten. Du bist es, Der ihnen Geselligkeit bereitet, wo sie sich in den Welten einsam und verlassen fühlen.
Und Du bist es, Der sie zum rechten Weg leitet, indem sich ihnen Deine Merkmale offenba-ren.
Was findet der, der Dich vermisst? Und was vermisst der, der Dich findet?
Enttäuscht war der, der mit einem Ersatz statt Deiner zufrieden war, und verloren war der, der sich von Dir abwandte.
Wie kann auf etwas anderes außer Dir gehofft werden, da Du Deine Wohltätigkeit nicht un-terbrochen hast?
Und wie kann etwas von einem anderen außer Dir verlangt werden, wobei Du die von Dir gewohnte Freigebigkeit nicht geändert hast?
O Du, Der seine Geliebten den süßen Geschmack Seiner Geselligkeit hat schmecken lassen, so dass sie sich schmeichelnd in Seine Obhut begeben haben.
O Du, Der Seinen Freunden das Gewand der Erfurcht angezogen hat, so dass sie sich um Vergebung bittend in Seine Hände begeben haben.
Du bist der Gedenkende derjenigen, die Deiner gedenken schon bevor sie es tun.
Du bist der mit Deiner Wohltätigkeit Beginnende schon bevor die Betenden sich an Dich wenden.
Du bist der Großzügige in Deinen Gaben, schon bevor die Bittenden um etwas ersuchen, und Du bist der reichlich Gewährende, Der dann das, was Er uns gewährt hat, wieder von uns aus-leiht.
Mein Gott, fordere mich mit Deiner Barmherzigkeit, damit ich zu Dir gelange, und ziehe mich mit Deiner Güte an, damit ich auf Dich zukomme.
Mein Gott, meine Hoffnung auf Deine Gnade ist endlos, selbst wenn ich Dir gegenüber unge-horsam bin, und meine Furcht vor Deinem Zorn verlässt mich nicht, selbst wenn ich Dir ge-horche, denn die Welten haben mich zu Dir geführt, und das Erfahren Deiner Güte hat mich auf Dich gestützt.
Mein Gott, wie kann ich enttäuscht werden, da Du meine Hoffnung bist?
Und wie kann ich erniedrigt werden, da mein Vertrauen auf Dich gerichtet ist?
Mein Gott, wie kann ich Würde haben, da Du mich demütig gemacht hast?
Oder wie kann ich würdelos sein, da Du meine Herkunft auf Dich zurückgeführt hast?
Mein Gott, wie kann ich reich sein, da Du mich den Bedürftigen zugesellt hast?
Oder wie kann ich arm sein, da Du mich in Deiner Großzügigkeit bereichert hast?
Du bist es, außer Dem es keinen Gott gibt.
Du hast Dich allen Dingen erkennbar gemacht und bist damit nichts unerkannt geblieben.
Du bist es, Der sich mir in allem erkennbar gemacht hat, so dass ich Dich in allem gesehen habe, und Du bist es, der jedem Ding offenbar ist.
O Du, Der sich mit Seiner Allbarmherzigkeit aufgerichtet hat, so dass in Seinem Wesen der Thron zur Transzendenz entstanden ist.
Du hast die Spuren durch Spuren weggewischt und alles außer Dir aus den Wellen der Um-laufbahnen Deiner Lichter entstehenden Ozeane gelöscht.
O Du, Der sich im Pavillon Seines Thrones davor abgeschirmt hat, dass die Augen mit ihrer Sicht zu Ihm reichen.
O Du, Der sich mit der Vollkommenheit Seiner Pracht erscheinend gemacht hat, und damit hat sich Deine Majestät über alles im gleichen Maße bestimmt.
Wie sollst Du verborgen sein? Du bist der Offenbare! Oder wie solltest Du abwesend sein? Du bist der anwesende Überwacher! Du bist über alles mächtig. Lobpreis sei Gott, Ihm allein.